über uns

Es begann an einem Bahnhof …

… der Ort von Abschied und Neubeginn und wo sich Lebenswege kreuzen.

Dort suchte Mela den Bus zu einem DIY-Festival. Und erkannte in Raphael einen Gleichgesinnten. „Dort geht es lang“ dachte sie, fast sinnbildlich für ihre Beziehung – denn aus Reisebekanntschaft wurden Weggefährten.

An diesem Festival begegnete ihr auch der Fliegenpilz zum ersten Mal. Und er versprach genau das, wonach sie gesucht hatte: mehr Naturverbindung, echte Gemeinschaft mit Menschen, die den Prozess nicht scheuen. Mehr Wildheit. Mehr Freiheit.
Raphaels Begegnung mit dem Fliegenpilz kam früher – und klarer. In einer Visionssuche, geführt von einem Lakota-Native, bekam er ein Calling: er solle mit dem Fliegenpilz arbeiten. „It’s a toxic mushroom – wait, no it’s not! It’s healing for you.“

Das lag eine Weile brach. Ein paar Abende mit Freunden unter Schirm des Fliegenpilzes, nicht mehr.
Bis Mela eine Heilgeschichte mitbrachte – Histaminunverträglichkeit, dereguliertes Nervensystem – und sich Amanita Muscaria als überraschende Antwort erwies. Die Auszeit durch Corona wurde zur intensiven Auseinandersetzung. Aus Selbststudium wurde Expertise. Und irgendwann fragten Freunde und Bekannte immer öfter: Wie funktioniert das eigentlich mit dem Fliegenpilz?

Die Erklärung ist komplex – komplexer als bei anderen Pilzen. Dieselbe Geschichte immer wieder zu erzählen wurde irgendwann zum Kurs. Seit 2018 arbeiten wir nun gemeinsam mit dem Fliegenpilz – zuerst im privaten Kreis, dann in Kursen, Zeremonien und auf Symposien.

Heckenwerk ist mehr als Fliegenpilz: Rauch und Ritual.

Das Räucherwerk kam parallel durch eine Geschäftsaufgabe zu uns, die sich wie eine Übernahme einer Herzensangelegenheit anfühlte. Handverlesene Kräuter, Harze, Hölzer – Mischungen die nicht dekorieren sondern wirken. Das Räuchern ist für uns keine Zutat zum Ritual, es ist selbst Praxis. Ein eigenständiger Weg in Verbindung, Stille und Schwellenräume.

Und diese liminalen Bereiche sind das, wo sich die Abenteuer entspinnen, Wege verweben und das Neue entstehen kann. Und was in unserer Gesellschaft zu wenig Würdigung erfährt. Für ein holistischeres Leben sind sie für uns ein Aspekt, den wir wiederentdecken und -beleben möchten. Erinnern und mit dem Land verbinden. Das Räuchern und der Fliegenpilz sind hierbei substanziell.

Unsere Einladung an dich

Wir möchten Räume schaffen, in denen du Verbindung spürst – zu dir, zur Natur, zu den Pflanzen. Ob du zum ersten Mal ein Kräuterbündel entzündest, den Fliegenpilz für die entdeckst oder schon lange mit diesen Kräften gehst:

Du bist willkommen.

Heckenwerkeln

  • Wir sehen in unserem Umfeld, dass das Bedürfnis nach alltäglicher, geistig-ritueller Praxis wächst. Die Tradition des Räucherns kann als somatisch-meditative Praxis dabei helfen, Menschen in Verbindung mit sich und mit ihrer Mitwelt zu führen. Gleichzeitig möchten wir Räucherwerk anbieten können, das dem Naturschatz, den wir benutzen dürfen, gerecht wird und Wertschätzung entgegenbringt.

  • Aus einer respektvollen Haltung zur Natur folgt für uns eine ressourcenschonende Herstellung und plastikfreie oder wiederverwendete Verpackung. Und die Verwendung möglichst lokaler Rohstoffe: Eine Vielzahl heimischer Pflanzen und Harze wollen wieder- und neuentdeckt werden – samt einer reichen Kultur von Mythen bis Volksheilkunde wie zum Beispiel der Brauch der Rauhnächte und die Geschichten der Wurzelkinder.

  • Wir wünschen uns ein Netzwerk, das lokale Kooperationen, Heckenwerk und diejenigen, die unsere Produkte verwenden, verbindet. So wird Achtung gegenüber der Natur vermittelt und  es kann Gemeinschaft entstehen, zum Beispiel, wenn wir uns bei Kräuter-Wanderungen, Räucher-Seminaren und Jahreskreisfesten begegnen.

Mela und Raphael beim Workshop „schamanischer Trommelbau“ bei Janine Jabs.

Zwei Wege durchs Dickicht

Raphael – Heilkunde, Pflanzenwissen, Anderswelten

„Ich erhoffe mir, dass sich Menschen mit ihrem individuellen Wissensstand mit den Naturkräften beschäftigen können – entspannt und mit uns als Brücke. Leitend, begleitend, Schritt für Schritt.“

Aufgewachsen in Berlin lernte Raphael zunächst Körperarbeit – Massage, Berührung, Spüren. Bald folgten Pflanzen: Acht Jahre praktische Erfahrung, fundierte Ausbildung in Phytotherapie mit Fokus auf Irisdiagnose. Heute ist er Heilpraktiker, Wildniscoach (Fokus Kinder und Notnahrung) und jemand, der jedes Kraut am Wegesrand kennt.

Doch sein Zugang reicht tiefer. Über Psychometrie (Klaus Krämer † 2016) und eine nordisch-schamanische Ausbildung (Urs Barth) entwickelte er ein feines Gespür für Pflanzengeister und Anderswelten. Als Hagazussa – Zaunreiter – vermittelt er einen respektvollen, wachen Umgang mit der spirituellen Dimension der Natur. Diese Sensibilisierung im Umgang kann die Erfahrung, sich vom Räucherduft berühren zu lassen, vertiefen. Achtmal im Jahr gestaltet er Jahreskreisfeste im nordischen Pantheon – lebendige Rituale, mit einem emanzipatorischen wie heilenden Aspekt zu den eigenen kulturellen Wurzeln.

🍄 Sein Calling öffnete den Raum und seitdem gibt er die Liebe und Begeisterung zu Amanita Muscaria in die Welt. In ihm vereint sich die persönliche Auseinandersetzung mit dem Myzelieren, Vernetzen und Community-Gedanken und mit dem Friedenstiften – zwischenmenschlich und mit den Naturwesenheiten.

  • Heckenwerk bietet ausschließlich nicht-therapeutische Angebote an. Derzeit werden keine heilpraktischen oder therapeutischen Leistungen angeboten. Ein therapeutisches Verhältnis zwischen Teilnehmenden und den Veranstaltenden entsteht nicht.

    Raphael Terhedebrügge hat eine Ausbildung zum Heilpraktiker abgeschlossen, übt diese Tätigkeit jedoch aktuell nicht aus.

Mela – Ästhetik, Sinnlichkeit und zyklisches Leben

„Ich wünsche mir, dass Menschen eine regelmäßige Praxis finden, sich Zeit für sich nehmen, zur Ruhe kommen, sinnliche Freude erleben und sich erlauben, darin weit und weich zu werden.“

Mela wuchs im Schwarzwald auf – Erde unter den Fingern, der Wald als Zuhause. Später studierte sie Design, wo sie ihr feines Gespür für Kommunikation und Atmosphäre kultivierte. Ihre kreative Arbeit verbindet Klarheit mit Tiefe – ob beim Bündelbinden, im Webdesign oder bei der Konzeption neuer Ideen.

Besonders liegt ihr das zyklische Wissen am Herzen. In Zusammenarbeit mit Petra Sood (Kulmine) und durch Ausbildungen bei Uma Dinsmore-Tuli vertiefte sie ihre Expertise rund um weibliche Zyklen, Yoga Nidra und Selbstwahrnehmung. Sie ist Impulsgeberin für Menschen, die sich mit ihren inneren Rhythmen wieder verbinden möchten – im Jahreskreis, im Alltag, mit Rauch und Trommel.

🍄 Ihre eigene Auseinandersetzung mit Histaminunverträglichkeit und dem vegetativen Nervensystem brachte sie zum Fliegenpilz. Seit mehreren Jahren begleitet sie nun Menschen in praxisorientierten Kursen und ist Mentorin im Amanita Muscaria Institut. Und findet Stück für Stück das, was ihr der Fliegenpilz versprochen hat, mit ihm als Begleiter auf ihrem Weg.

Presse & Medien & Kooperationen

  • Erstes Fliegenpilz-Symposium Deutschland – Organisation & Vortrag

  • Zeremonielle Zusammenarbeit mit Amanita Dreamer (USA)

  • Psychedelic Society Berlin – Kursleitung & Kooperation

  • Amanita Muscaria Institut – ehrenamtlich aktive Mitglieder

Anfragen: heckenwerk@tuta.io