Durch Jahreskreis und Feuergeist

Rückblick auf ein magisches 2025 mit Heckenwerk

Heilwege & Haltung

Unsere Heilwege sind politisch – nicht als Parole, sondern als Haltung. 2025 hat uns tiefer ins Spüren geführt, in liminale Räume, kritische Auseinandersetzung mit Kultur, Animismus und Naturbezug.

Liminalität praktisch leben

Das Wirken in liminalen Räumen ist 2025 zu einer gelebten Praxis geworden – im Alltag, im Träumen, im Räuchern und in unserer Arbeit mit dem Fliegenpilz. Aus Stabilität heraus durften neue Formen wachsen.

Einleitung in kurzen Sätzen, die reinholen.

Gut strukturieren, dh, auch Bulletpoints zB einfügen

Was war ein großes Thema für uns 2025?

Wo Heilwege Haltung erfordern – nordische Wurzeln, Animismus und Verantwortung

Nachdem wir 2024 den hiesigen Waldprotest unterstützt hatten (und sie waren erfolgreich!) wurde es erstmal still um unser Engagement auf gesellschaftlich-politischer Ebene – dachten wir! Denn unsere Aufmerksamkeit richtete sich eher auf die Bedeutung unseres Wirkens mit Heckenwerk als politische Arbeit. Damit sind wir tiefer getaucht als zuvor und haben neue Perspektiven und Haltung gewonnen und darüber hinaus tolle Menschen kennengelernt.

Mythologie und koloniales Mindset

Mit Marlene und Paul von der Psychedelic Society Berlin haben wir zu Beginn des Jahres einen Talk über den Fliegenpilz auf Youtube veröffentlicht, wo wir uns austauschen darüber, welche kolonialen Mindsets durch ihn herausgefordert werden. Wie können wir uns spirituell und mit Ritualen neu verwurzeln, ohne dabei kulturelle Aneignung zu betreiben? Was bedeutet „Verwildern“ für uns, was bewegt die Arbeit mit Amanita Muscaria dabei? Herzlichen Dank an die beiden für den tollen Austausch! (Mit Marlene entwickelte sich auch eine wundervolle Kollaboration, zum Beispiel haben wir ihr PDF zum Fliegenpilz in unseren Shop aufgenommen.)

In diesen und ähnlichen Reflexionen wurden und werden wir inspiriert von verschiedenen Stimmen zu Animismus und nordischer Mythologie – wie Nordic Animism, The Sacred Flame oder The Emerald Podcast und vielen mehr. Passend dazu wurde dieses Jahr auch der erste deutsche Animismus-Verein von Raphaels Hagazussa-Lehrer Urs Barth gegründet: Samseti e.V. Immer mehr erkennen wir, wie tief das Thema verwoben ist mit politischen Protesten zum Schutz der Natur, wie zum Beispiel die der Standing Rock Reservations oder aktuellen Besetzungen in den Urwäldern von Canada. Hier knüpfen wir im Herzen an an die Zeit der Protest im Hambacher Wald, wo einzelne Kontakte immer wieder unseren Weg kreuzen und diesen Herbst wieder aufgenommen wurden.

Es gab auch einen glücklichen Zufallsfund im Bücherregal des Bahnhofskiosk „Die wahre Geschichte der Germanen“ (Review), die sich kritisch mit der archäologischen Geschichte in Deutschland auseinandersetzt und auf vielfältige Weise zeigt, dass „DIE Germanen“ und „DIE Kultur“ eine Mär sind, die sich in kunterbunter Diversität auflöst. Daran schlossen Vorträge an zB beim Museum von Haitabu, die sich kritisch mit den faschistischen Vereinnahmungen von „Wikinger“-Funden auseinandersetzt und auch das Buch „Die Schamanin von Bad Dürrenbach“ thematisiert unsere bewusste sowie unbewusste Kulturblindheit und unseren exotik-geilen Blick auf Natur-Religionen.
Ein Teil dessen verwob sich mit konkreten Erfahrungen aus unseren Jahreskreisen, so dass Mela sich herausgefordert sah, sich tiefer mit Wortmagie auseinanderzusetzen. Hail, Heil, Holy? Auch sonst zeigte sich dieses tiefere Gespür für die Bedeutung unseres Wirkens immer öfter und ernsthafter in den konkreten Ausrichtungen der jeweiligen Jahreskreisfeste.

Naturprotest und kulturelle Verantwortung

Ein weiteres Angebot einer geschätzten, schamagisch arbeitenden Kollegin hat uns dann noch einen weiteren Zugang zum Umgang mit umweltpolitischen Wegen geschenkt: Katrin Uhl hat eine „The Week“ organisiert, worüber wir noch tiefer ins Spüren und Trauerarbeit gekommen sind. Herzlichen Dank an dich, liebe Katrin! Und an die Macher:innen dieses kostenfreien Angebots, das jede:r von uns jederzeit selbst ins Leben rufen und umsetzen kann. Wir können diese Arbeit nur empfehlen, auch wenn aktuelle Entwicklungen einige Inhalte gefühlt schon überholt haben.
Diese bewegende Week widerrum hat Mela dazu inspiriert, sich ganz lokal mit der (angeblichen) Blühwiese der Stadt hinterm eigenen Haus auseinanderzusetzen. Aber das der Herbst dann doch ganz schön wild wurde mit Terminen „und allem“, wurde dies auf Anfang 2026 vertragt.
So ziemlich parallel dazu wurde Raphael wieder bei der Clownsarmee zur Friedensarbeit rekrutiert – dessen Erlebnisse noch einen eigenen Artikel wert wären – hier soll der Link zur Kressepomferenz genügen.

Fazit: Ja, auch das Infragestellen des kulturellen Status Quo ist politische Haltung. Zum Beispiel dürfen wir Konzepte von Zeit neu denken, von Realität (siehe KI in den Kinderschuhen) und auch, was als wertvoll und erstrebenswert erachtet wird in unserer „Zivilisation“. Ein Bereich, der uns zeigt, wo und wie wir uns Lebensbereiche zurückerobern dürfen, die als nutzlos (ohne Nutzen im Verwertungs-Wortsinne!) verpönt werden, sind die sogenannten Liminalen Räume, in die wir uns immer weiter ausbreiten.

Appreciation: Als erstes hörte Mela vor Jahren bei Jennifer Dumpert von den liminalen Räumen, später dann bei Uma Dinsmore-Tuli – wo Raphael, der bei schon gut damit in Kontakt damit war und dann die größeren Zyklen des Jahresrades mit hineinbrachte, das Andersweltreisen und Kontakt mit den Spirits.

Liminalität leben – in Alltag, Arbeit und spiritueller Praxis

Dieses Jahr merken wir immer deutlicher, dass unser Wirken sich viel um Liminalität dreht – die Übergangs- und Zwischenräume, die sich im zyklischen Leben immer wieder zeigen.

Zwischen Zweifel und Potenzial: Wo wir gerade stehen

Eine große Marke ist hier natürlich der Winter im Norden des Jahresrades mit seiner großen Pause, der Stille zwischen den Jahren. Der Moment nach dem Tod und vor der Zeugung, wo das Potenzial noch unbestimmt den Raum einnehmen darf. Die Rauhnächte sind heuer wohl deshalb besonders intensiv ausgefallen. Wir merken gerade sehr deutlich, wo wir überall dazwischen stehen:

  • Unsere Angebote tragen Früchte, zeigen erste Stabilität und stehen gleichzeitig offen für Weiterentwicklung und größere Ideen, die daran anschließen.

  • Über unsere regelmäßigen Jahreskreisfeste orientieren wir uns an den Zyklen in der Natur und wir spüren, wie sich langsam das animistische Erleben darüber öffnet – wir stehen am Anfang eines neuen Abenteuers.

  • Das Träumen und das „Drumherum“ entwickelt sich zu einer täglichen Praxis, die unser Leben bereichert und vertieft … von schmerzhaften Erkenntnissen bis hin zu absurd komischen Geschichten.

  • Wir reifen, hinterfragen und merken, wie viel Potenzial wir noch in uns tragen!

Rauhnacht-Reflexion von Mela – 30.12. in der Mitte der Zwischenzeit Heute habe ich seit langem mal wieder beim Aufwachen den Raum von Hypnopompia betreten – diese schneller Bilderfolgen, die man in der Aufwachphase träumen kann. Und nach tiefgehenden Träumen die letzten Tage zeigt sich mal wieder: es muss nicht der 5te-Dimension-luzide-Blockbuster der Traumwelt sein, manchmal reicht 1 Bild, das Eindruck hinterlässt: Eine dicke Wolfsspinne auf meinem Meditationskissen (das schon vor dem Kennenlernen des Fliegenpilzes wie einer aussah!). Seit Tagen habe ich vor, wieder zu meditieren, aber es treibt mich dann aus der Ruhe mit 1000 Dingen, die zu tun sind – ich nehme mir nicht die Zeit. Will die Spinne mir sagen, dass sie bald hier die dicken Spinnweben installieren will, wenn ich nicht in die Pötte komme?
Gleichzeitig kamen 2 Impulse, die mich gerade stark mit dem Thema „Praxis meiner Spiritualität und Authentizität meiner Arbeit“ in Berührung bringen – denn es fühlt nicht so spirituell zur Zeit (bzw nicht so, wie das manchmal in meinem Kopf rumspukt). Da kommen viele Zweifelssätze in meinen Kopf von „wer bin ich denn“, „Wer nix wird, wird Schamane“, das Gefühl nicht „in Kontakt zu sein“ und anderem Quatsch. Das volle Imposter-Programm eben.
Aber vielleicht ist die Spinne auch eine aus der magischen Welt, die Weberin, die vielleicht selbst die Träume spinnt oder fängt? Gerade scheint sie mir ein gutes Omen, das mich freundlich auffordert, erstmal hinzusehen – und ich brauche es nicht wissen, darf es wirken und sich entfalten lassen.

„Wir haben dieses Jahr gelernt, bewusster in den Zwischenzeiten zu stehen.“


Räuchern und das Meisterwesen Amanita Muscaria

Eine Praxis, auf die wir in solchen Situationen immer zurückgreifen können: Räuchern – es ist für uns ein Weg, sich den liminalen Räumen zu öffnen und zurückzutreten von dem Drang „es direkt lösen zu müssen“. Gerade sind es die ersten Räucherstäbchen mit Fliegenpilz, mit denen ich experimentiere. Dieses Jahr war es aber auch viel der Beifuß – das hiesige schamanische Kraut, das uns wärmt und die Tore öffnet – das uns durch das Jahr begleitet hat, ganz leise, aber immer da! Und das ist nur ein Beispiel … Wir haben mit dem, was wir an Schätzen aus Harz, Kraut und Wurzel in unserem Atelier vorliegen haben, gerade mal an der Oberfläche gekratzt. Wir hoffen, das kommende Jahr davon einige heben zu können und für euch verfügbar machen zu können.

Und es ist uns der Fliegenpilz in den letzten Jahren der Meister geworden, der er nunmal ist: Er begleitet uns durch Rituale, öffnet Räume für Reflexion – und im letzten Jahr waren wir soweit, dass wir viele neue Formate auf unserem stabilen Grundkurs „Amanita Basics“ aufbauen konnten:

  • Die Microdosing-Zirkel in Frühling und Herbst haben leckere, kostenfreie Info-Calls bekommen, wo wir in die jeweilige Zeitqualität und in unsere Arbeit einführen sowie praktisches Wissen vermitteln.

  • Die AWURAITI-Zeremonie entwickelt sich weiter gemäß unserer eigenen Entwicklung mit dem Meisterwesen und auch hier gibt es einen kostenlosen Infocall, in dem wir einen Einblick in die Qualität der Zeremonie und unsere Haltung darin geben.

  • Der Sommer und der Winter sind auch gefüllt worden – wir haben das Fliegenpilz-Basis-Camp ins Leben gerufen (unten mehr dazu!) und den knackigen, intensiven Rauhnachts-Microdosing-Zirkel, der uns gerade so wunderbar begleitet.

  • Und endlich – endlich! – setzen wir im kommenden Jahr unsere Amanita Muscaria Masterclass um, das ein didaktisch wohlportioniertes und umfassendes Online-Angebot unserer „Amanita Basics“ ergeben wird.

Wir haben hier ein Füllhorn an Ideen und freuen uns, dass wir immer mehr Mut haben, die Botschaft des Fliegenpilzes in so vielfältiger Weise in die Welt zu tragen:
Wir verwildern uns! Zurück in den authentischen Kontakt zu uns selbst, in Gemeinschaft und den Kanon der Natur. Und wir feiern jeden, der sich mit uns auf diesen Weg macht.

„Wir sind dankbar für die Begleitung, die wir erfahren.“

Warum uns liminale Räume am Herzen liegen:
› sie öffnen Wirklichkeit, statt sie festzulegen
› sie erlauben Mehrdeutigkeit in einer Welt der Eindeutigkeiten
› sie entziehen sich Macht- & Deutungskämpfen
› sie stärken Erfahrung, Beziehung und inneres Wissen
› sie erinnern uns daran, dass Realität mehr ist, als das Sagbare

Die Welt fängt an zu klingen, …

triffst du nur das Zauberwort! wir entfalten uns in die Musik – Whole Vigil-Night, Vollmondtrommeln, Fliegenpilz Basis-Camp, Winter-Sonnwende, Rückverbindung

Galdr & Runenantworten

erster Gliepi am chaosmagischen WE

und andere magische Begebenheiten:
Zeugung Frey und Freya-Schafe, Schlachtung und Ehrung durch Aufbewahrung der Hörnchen für Rasseln

Gesehen werden – und genauer hinsehen

Feintuning in unserer Arbeit, Kollaborationen

Abenteuer Instagram

Amanita online-Kongress

Dokumentation zum Fliegenpilz

Heckenwerk in Zahlen

  • Instagram – seit Anfang Februar: 113 Beiträge für 244 Follower

  • Telegramm (Heckenwerk-Kanal only): 223 Posts für 395 Follower

  • 33 Veranstaltungen (on- und offline) mit über 200 Teilnehmenden

    • 8x Amanita Basics

    • 10x Vollmondtrommeln

    • 3 Nächte Utiseta

    • 4 Tage Fliegenpilz Basis-Camp

    • 12 Wochen Microdosing-Zirkel

    • 8 Jahreskreisfeste + Wintersonnwende

    • 1o Stunden kostenfreie online-Calls







Frageideen 1

  1. Wahrnehmen, wer uns gerufen hat

  2. Heckenwerk als Beziehungspraxis

  3. Gemeinschaft, Wandel und Resonanz

  4. Der größere Atem: Gesellschaft & Erde

  5. Das Schwierige, das Übergesehene, die Schwellen

  6. Der Schwellenhüter

Fragenideen 2

  1. Welche Wesen — nicht nur Menschen — haben durch unsere Angebote und Produkte in diesem Jahr eine Stimme bekommen? (z. B. Pflanzen beim Räuchern, Elemente beim Ritual, Gemeinschaft, unser Material-Handwerk — wer war beteiligt, wie fühlte sich diese Begegnung an?)

  2. Als wir Veranstaltungen wie Kurse, Online-Workshops oder Zeremonien angeboten haben: Bei wem / was sind wir angekommen — und wer ist durch uns berührt worden? (Denken an Teilnehmende, aber auch an Landschaft, Orte, Unsichtbares — wie hat eure Arbeit Resonanz erzeugt?)

  3. Welches ‚Lebendige im Hintergrund‘ hat mitgearbeitet — Dinge, Materialien, Gerüche, Stimmungen — ohne dass wir sie auf den ersten Blick bemerkt haben? (Ritualwerkzeug, Kräuter, Rauch, Räume, Zeitqualitäten — wie haben sie mitformuliert, was dieses Jahr wurde?)

  4. Wo haben wir durch unsere Angebote Gemeinschaft möglich gemacht — und was ist aus dieser Gemeinschaft heraus gewachsen, vielleicht unvorhergesehen? (Neue Freundschaften, Austausch, verborgene Resonanzen, wachsende Vertrauen, neue Wege durch Kooperation etc.)

  5. Welche „Wächter“, „Spirits“, unsichtbare Kräfte oder Eigenheiten hatten Einfluss auf unsere Projekte — und wie haben sie uns herausgefordert oder geleitet? (Schwierige Momente, Zweifel, Grenzen — aber vielleicht gerade dort, wo Wachstum geschehen ist.)

  6. Welche unserer Produkte, Workshops oder Ritual-Angebote haben eine Eigenexistenz angenommen — also nicht nur ‚verkauft‘, sondern als lebendige Einladung fungiert? (z. B. ein Räuchermischung, ein Kurs, ein Zirkel — wie wurde daraus etwas Lebendiges, das Menschen bewegt, verbindet, verändert.)

  7. Woran merken wir, dass unsere Inhalte dieses Jahr nachhaltige Verbindungen erzeugt haben — zwischen Menschen, zwischen Mensch und Natur, zwischen Innen und Außen? (Feedback, Geschichten, Rückmeldungen — aber auch subtile Spuren: veränderte Wahrnehmung, neue Gewohnheiten, stille Rückkehr zur Natur.)

  8. Was haben wir durch Heckenwerk gelernt — nicht nur fachlich, sondern spirituell, relational, als Gemeinschaft — und was wurde durch diese Arbeit mit uns selbst gemacht? (Wie wir uns verändert haben, was wir über Beziehung, Verantwortung, Fürsorge gelernt haben.)

  9. Welche Stimmen oder Wesen haben wir übersehen — bewusst oder unbewusst — und was bitten sie uns im Nachhinein um Aufmerksamkeit? (Übersehene Teilnehmer*innen, Pflanzen, Orte, Aspekte der Welt — womöglich Einladung zur Fürsorge, Erinnerung, Veränderung.)

  10. Wenn wir mit Blick aufs kommende Jahr einen Pakt mit dem Lebendigen schließen könnten — was würde dieser Pakt beinhalten? (Welche Verpflichtung, Einladung, Fürsorge, Öffnung wollen wir vorschlagen — als Gemeinschaft, als Heckenwerk, als beziehungsorientiertes Wirken.

  11. Welche Wesen des kollektiven Feldes haben dieses Jahr mit uns gesprochen — und wie hat sich der gesellschaftliche Wandel in unseren Körpern, Angeboten und Beziehungen bemerkbar gemacht? Hier geht es nicht um Analyse, sondern um Beziehung zu Zeitqualitäten, Stimmungen, Unsicherheiten, Mut, Protesten, Hoffnungen. Welche Stimmungen wollten gesehen werden? Wer „drängelte“ im Hintergrund? Welche Bewegungen im Außen haben euch innerlich verschoben?

  12. Welche Signale aus der mehr-als-menschlichen Welt im Kontext von Umweltpolitik haben uns gerufen — und wie wollten diese Signale durch unsere Arbeit beantwortet werden? Nicht „Was ist politisch passiert?“, sondern: Welche Orte haben aufgeschrien? Welche Regeln der Welt wurden verletzt? Wo bat euch die Erde um Rückhalt oder Klarheit? Und: Wie ist dieser Ruf vielleicht durch eure Kurse, Texte, Rituale oder Gemeinschaft in die Welt zurückgeflossen?

  13. Was hat der Fliegenpilz uns dieses Jahr gelehrt — über Grenzen, Schwellen, Ekstase, Warnung, Schönheit, Transformation? Der Fliegenpilz als eigenständiger Akteur: Was wollte er uns zeigen? Wo fordert er Verantwortung? Welche Gespräche mit ihm wurden laut, welche blieben still? Wie beeinflusst sein Wesen unsere Sicht auf Wandel, auf Risiko, auf magische Praxis?

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die Zwischenwelt der Rauhnächte